Bewegung ist nicht alles aber ohne Bewegung ist alles nichts
 Bewegung ist nicht alles aber       ohne Bewegung ist alles nichts           

Ein kurzer Ausflug zu besserem Verständnis

Das Wissen und die Anwendung der verschiedensten Yoga - Techniken wurzeln in der Erkenntnis, dass Gesundheit, Selbsterkenntnis und der damit verbundene direkte Weg ins Glück nur über die Bewegung von Körper, Atem und Geist erfolgt.

Ohne hier auf die im Yoga gelehrten 3 Schichten des Körpers, dem physischen, dem astralen und den kausalen Körpernäher einzugehen, sollten wir uns dennoch bewusst sein, dass wir unter dem Elektronenmikroskop aus Milliarden von Atomkernen bestehen, die in einem von uns unvorstellbarem Abstand des „Nichts“ von Neutronen und Protonen umkreist werden. Dieses Wissen kann uns zwar sehr beeindrucken und der Grund sein, dass wir an eine höhere Kraft glauben, jedoch nicht anweisen, wie wir uns als Energiewesen dieses Universums, das wir ja aus der Sicht jedes nüchternen Physikers sind, verhalten sollen.

Stoffwechsel beginnt bei der kleinsten Zelle

Unser Ansatz beginnt daher dort, wo wir selbst Materie bewusst erleben – der Zelle.

Zellen sind die fundmentalen Bausteine des Lebens, vom Einzeller bis zum komplexesten Milliarden Zellverband der Tiere und Menschen. Jede Zelle besteht aus einer Zellmembrane, dem Zellkern und dem Zytoplasma. Die Zellmembrane trennt das Innere der Zelle, das aus dem Zytoplasma und dem Zellkern besteht von ihrer Umgebung, die die Zelle mit Nahrung umspült. Über die durchlässige Membrane gelangt die Nahrung, welche die Zelle zur Energiegewinnung benötigt, ins Zellinnere. Bei diesem Vorgang, den wir Stoffwechsel nennen, fällt jedoch auch giftiger Abfall an, der wieder über die Membrane ausgeschieden werden muss.

Wie gesund oder krank ein Lebewesen ist wird daher wesentlich durch den Wert der Nahrungszufuhr und der Effektivität der „Abfallbeseitigung“ neben anderer Einflussfaktoren chemischer und physikalischer Natur bestimmt.

Prana - die lebenspendende Energie

Prana bedeutet im Sanskrit im weitestem Sinne die Zuführung bzw.  Anreicherung lebensspendender Energie wie die Luft zum Atmen und die Nahrung.

Pranayama bedeutet daher die Beherrschung der Atmung. Weil jedoch die Atmung zum Großteil ganz unbewusst abläuft, findet man im Sanskrit auch zwischen Prana und Yama ein lang gesprochenes "aa" – Pranaaayama das für die Nicht-Beherrschung des Atmens steht. 

Die Prozesse der Atmung und der Verdauung produzieren laufend Gifte und müssen unseren Körper wieder ungehindert verlassen können. Unsere eingeatmete, verbrauchte Luft wieder über die Lunge, unsere verwertete Nahrung zum Großteil über den Darm. Im Sanskrit wird dieser Prozess als Apana bezeichnet.

Unsere Natur hat es nun seit der Entstehung der ersten lebenden Zelle so eingerichtet, dass nur im Gleichgewicht zwischen Prana und Apana gesundes Leben möglich ist.

Die Atmung, unser wichtigster Lebensspender, beeinflusst unser Leben in vielfältigster Weise, besonders das vegetative Nervensystem und damit ganz wesentlich die Verdauung und daher neben richtiger Ernährung die Darmgesundheit.

Darmgesundheit ist in hohem Maße am Immunsystem, unserer Stimmung, dem gesamten Stoffwechsel der auch in der Hautfarbe und dem Körpergeruch zu erkennen ist, beteiligt.  

Es "nervt" unser Nervensystem

Das vegetative Nervensystem sorgt dafür, dass wir ohne eigenen Willen atmen und das tun wir ja die meiste Zeit unseres Lebens. Der Parasympathikus (Entspannungsnerv) spielt dabei eine ganz wesentliche Rolle.

Wichtige Erholungs-, Regenerations- und Aufbauprozesse finden bei einem zu schwachen Vagus, dem größten und wichtigsten Nerv des Parasympathikus und Teil des vegetativen Nervensystems, nicht ausreichend statt. Die dauernde Überaktivität des Sympathikus, des sogenannten "Arbeitsnerv" kann so nicht ausreichend kompensiert werden und neue Energien werden nur unzureichend aufgebaut.

Dies führt daher früher oder später zwangsläufig zu organischen Erkrankungen. Wird die Funktion des Vagus ständig von der Aktivität des Sympathikus überlagert endet das in einer Reihe von Erkrankungen wie Herzinfarkt, Bluthochdruck oder Diabetes.

Der Vagus ist an der Regulation der Tätigkeit der meisten Organe beteiligt, innerviert den Kehlkopf, den Rachen, die obere Speiseröhre, einen Teil des äußeren Gehörgangs, das Herz, die Lunge, den Magen und den Darm. Er stimuliert die Magensäure, reguliert das Hungergefühl und die Stimmung, den Herzrhythmus und die Schweißregulation und kontrolliert Darmbewegungen in der Verdauungsphase (Peristaltik). Ein Großteil des Serotonins (unser „Wohlfühlhormon“) stammt aus dem Darm.  Dieser Umstand zeigt uns die große Bedeutung einer gesunden Funktion des Eingeweidenervensystems (enterisches Nervensystem).

Wir haben nun Möglichkeit über unser willkürliches somatisches (animalisches) Nervensystem mit spezieller Atemtechnik dem aus dem Yoga geläufigen „Pranayama“ zu steuern. Nachweislich ist dies eine schnelle und effektive Therapie für eine sanfte und schonende Stärkung, ganz speziell des Vagus.

Über den kontrollierten Atem, der auch die richtige Ausführung der Asanas unterstützt und bei der Ausführung dieser nicht immer einfachen Bewegungsformen vor Verletzungen schützt, lernst Du mit Deinem Körper bewusster umzugehen, Dich selbst wieder zu spüren und Dir selbst das zu geben was Du für ein gesundes ausgeglichenes Leben brauchst. SAHOYO bietet Dir all das.

Mehr als nur Stütze - unsere Wirbelsäule

Im Mittelpunkt aller Asanas steht neben dem Atem und der damit verbundenen ausgleichenden Wirkung auf den Parasympathikus die Wirbelsäule und das System der Faszien, die unseren Körper durchziehen, ein statisch und dynamisch ausgeklügeltes perfektes Bauwerk evolutionärer Ingenieurskunst der wir meist erst Bedeutung schenken, wenn wir in einem Bereich an deutlichen Schmerzen leiden.

An der Wirbelsäule zeigen sich Probleme unserer inneren Haltung, die durch unsere Emotionen nach außen übermittelt werden, wenn die Sie umgebenden Energiezentren, die sogenannten Chakren, blockiert sind.

Im Verbund mit einem erheblichen Ateil an Faszien trägt die Wirbelsäule nicht nur unseren scheinbar wichtigsten Körperteil, den Kopf. welchen sie stützt und abfedert, sondern umschließt nach indischer Lehre die Kundalini. 

Kundalini und Chakra

Die körperlichen Symptome einer Kundalini-Erweckung erklären sich mit etwas medizinischem Verständnis gut nachvollziehbar als Symptome des Nervensystems. Die Kundalini-Energie bewegt sich vor allem über das Nervensystem, die Wirbelsäule mit ihrem Rückenmark und das Gehirn. Darüber hinaus verzweigt sich das periphere Nervensystem über Muskeln, Faszien und Haut auf den gesamten Körper. Es ermöglicht Körperempfindungen und Muskelbewegungen.Kann jemand seine Kundalini-Energie aktivieren, entrollt sie sich an der Wirbelsäule entlang nach oben. Im Idealfall erreicht sie den Scheitel und führt zu spirituellen Erleuchtungs- und Einheitserlebnissen.

Die Erweckung der Kundalini stellt zunächst mal ein energetisches Phänomen dar. Der Vorgang ist untrennbar verknüpft mit den Chakren. Die Chakren sind unsichtbare, feinstoffliche Energiezentren, die entlang der Wirbelsäule liegen. Ganz unten am Steißbein sitzt das Wurzel Chakra, ganz oben am Scheitel das Kronen- bzw. Scheitel Chakra. Die nach oben steigende Energie aktiviert im Idealfall der Reihe nach alle Chakren. Diese transformieren die Kundalini-Energie in immer höhere Schwingungen, bis beim Kronen Chakra der finale „Kronleuchter“ angeht.Eine gesunde Wirbelsäule garantiert eine gesunde Körperhaltung, dadurch auch die richtige Atmung und sorgt somit wesentlich für das gesamte Wohlbefinden und erleichtert die meditative Arbeit mit der Kundalini und den Chakren.  

Unsere 220 Knochen - die "Hardware"

Die etwa 220 Knochen des Skeletts haben je nach ihrer Funktion (Schutz, Stütze) verschiedene Formen, Größen und Beweglichkeit und wirken sich bei richtiger Bewegung positiv und bei falscher, übertriebener oder eingeschränkter Bewegung negativ auf ihre Hauptstütze - die Wirbelsäule - aus.

Sie werden entweder über Gelenke aus zwei, durch einen knorpelig ausgekleideten Gelenkspalt voneinander getrennten Gelenkpartnern zusammengehalten die eine Gelenkkapsel besitzen, oder sie bestehen aus gelenkigen Verbindungen, also Bändern, Sehnen oder aus durch Knorpel verbundene Strukturen.

 

Für uns ist es selbstverständlich, dass wir unseren Körper und unsere Gliedmaßen bewegen können.

Wenn wir unsere Knochen stärken wollen, ist vor allem regelmäßige Bewegung unablässig. Je stärker unser Stützapparat gefordert wird, desto mehr Substanz wird aufgebaut. Darum ist viel Bewegung vor allem im Kindes- und Jugendalter wichtig. Doch auch ab dem 30. Lebensjahr und in der zweiten Lebenshälfte hilft Krafttraining, den Abbau der Knochensubstanz zu verringern. Aber nur moderate Belastung ist förderlich, sonst kehrt sich der Effekt ins Gegenteil.

Unser Motor - 656 Muskeln für Kraft und Ausdauer

Da dieses Ziel, die Erhaltung der Knochensubstanz, nicht ohne Muskeln erreicht werden kann, ist der Aufbau und Erhalt eines ausbalancierten Muskelsystems wichtigste Voraussetzung. Bewegungen werden von unseren Muskeln bewusst oder unbewusst gesteuert. Sie können sich zusammenziehen oder wieder entspannen.

Das Zusammenziehen der Muskeln kostet Energie, welche wir mit der Nahrung, zu uns nehmen. Regelmäßige Praxis durch SAHOYO eignet sich daher neben der positiven Wirkung auf das Nervensystem ideal Dir eine gesunde Physis aufzubauen oder zu erhalten.

Die unter der Kontrolle des Zentralnervensystems stehende Skelettmuskulatur vor allem die supraspinale – im Gehirn kontrollierte Motorik wie das Gelichgewicht kann durch SAHOYO wesentlich verbesset werden.

Ohne Faszien geht jedoch gar nichts

Faszien halten den Körper in jeder Position und in Spannkraft. Sie bilden die Brücke zwischen den starren Knochen und den flexiblen Muskeln. Und sie verleihen auch dem Bewegungsapparat die nötige Spannung, da sie Muskelkräfte als Sehnen und Bänder auf die Gelenke übertragen. Nur mit Hilfe der Faszien bewegen sich Mensch und Tier kraftvoll und elastisch. Bislang galten Muskeln als alleinige Energiequelle für Bewegung, doch jetzt wird klar: Ein Teil dieser Kraft entstammt der Fähigkeit der Faszien, Energie zu speichern und "katapultartig" - ähnlich einer Sprungfeder - frei zu setzen.

Mit zunehmendem Alter nimmt allerdings der Wasseranteil im Bindegewebe ab und die Fasern verfilzen. Dieser Effekt, so weiß man heute, kann auch durch einseitige oder auch mangelnde Bewegung oder eine Fehlbelastung des Bewegungsapparates entstehen.

Die Faszien, so die Erkenntnis, sind dann unter- oder überfordert. Die Kollagen-Fasern im Bindegewebe wuchern aus. Sie bilden dann eine Art großes Durcheinander, das unter dem Mikroskop an ein verknotetes Wollknäuel erinnert. Die Faszien verkleben miteinander, verhärten und verlieren an Elastizität. Darauf reagieren die Nervenzellen: Sie melden Schmerzen. Eine elastische Gewebehülle mit guter Spannkraft kann andererseits wiederum wie ein Stoßdämpfer Entzündungen verhindern.

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